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Qualifizierte Pflegekräfte – eine der Herausforderungen der Zukunft

Podiumsdiskussion

Aachen-Walheim. Die Walheimer Stube im Itertalklinik Seniorenzentrum, Haus Aachen-Walheim, kam mit gut 160 Gästen an ihre Aufnahmegrenzen, als am 17. Juli das Thema „Gut leben im Alter“ diskutiert wurde. Hausherr Dr. med. Christoph M. Kösters, geschäftsführender Gesellschafter von Itertalklinik Seniorenzentrum GmbH & Co. KG, begrüßte die Anwesenden – und verwies rasch auf das Thema des Abends: „In Würde zu altern, diese Thematik wird heute dringlicher denn je, und zwar vor allem, was die finanzielle, aber auch die menschliche Versorgung anbelangt.“

Der vorgesehenen Diskussions- und Dialogrunde gingen Impulsvorträge voraus – von Ulla Schmidt, MdB, SPD, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Wilfried Jacobs, geschäftsführender Gesellschafter des Gemeinnützigen Instituts für patientenorientierte Versorgungsablaufforschung GmbH (IPOV) und früherer Vorsitzender der AOK, sowie Frank Markus, Geschäftsführer der in Bremen ansässigen Residenz-Gruppe (in Vertretung für Rolf Specht, den geschäftsführenden Gesellschafter). Ulla Schmidt, frühere Bundesgesundheitsministerin, stellte fest „Die Pflegereform 2017 hat einiges zwar verbessern können, aber es bleibt ungeachtet dessen eine Menge zu tun, um ein Altern in Würde zu gewährleisten“, sagte sie. Die medizinische Versorgung sei das eine, die menschliche Versorgung das andere; denn qualifizierte Pflegekräfte in ausreichender Zahl zur Verfügung zu haben, sei eine der Herausforderungen der Zukunft. Denn, auch das müsste jedem klar sein, unsere Gesellschaft befinde sich im Wandel: Bis 2050 werde sich die Zahl der Menschen, die 80 Jahre oder älter sind, verdreifachen. Ulla Schmidt: „Das fordert Politik und Gesellschaft gleichermaßen heraus.“

Wilfried Jacobs verwies darauf, dass es in Deutschland das beste Gesundheitssystem der Welt gebe. Bei der Pflege handele es sich aber um ein demografisches Problem. „Wir müssten mehr auf Menschlichkeit und Versorgung statt auf Ökonomie setzen“, forderte er, „die Gelder werden schlichtweg nicht immer richtig eingesetzt.“ Er betonte, wie wichtig die Pflegearbeit sei und dass diese „beschämend gering“ entlohnt werde. Schließlich sei es Arbeit von Menschen für Menschen – und damit nie durch Maschinen ersetzbar.

Frank Markus äußerte sich zum aktuellen Stand der verschiedenen Pflegemöglichkeiten und zu Alternativen in der stationären Pflege. „Diese sind oft gar nicht bekannt“, sagt er – und meinte unter anderem die Verhinderungspflege etwa. Er verwies überdies darauf, dass auch Pflegebedürftige berechtigt seien, Kuren oder Rehabilitationseinrichtungen in Anspruch nehmen zu können.

Jürgen Fliege, von Funk und Fernsehen bekannter evangelischer Theologe, führte gekonnt durch die Veranstaltung – von der Begrüßung über die Überleitung zu den einzelnen Wortbeiträgen bis hin zur Moderation der Diskussionsrunde mit dem Publikum. Er wiederholte vereinzelte Aussagen – und erläuterte sie in angenehm-verständlicher Art. Und er fragte nach – im Stile seiner Tätigkeit als TV-Talkshow-Moderator. In der Fragerunde ging es unter anderem darum, warum Betreutes Wohnen so teuer sei oder Pflegekräfte mitunter überfordert seien. Kösters erläuterte die Situation aus der Sicht des Betreibers von Senioreneinrichtungen, er verwies unter anderem darauf, dass man – auch wenn keine Hilfe vonnöten sei – dennoch für den Notfall Bereitschaft rund um die Uhr verfügbar halten müsse. Dies und vieles andere mehr müsse finanziert werden. Er brachte weitere Aspekte in die Runde mit ein – unter anderem sei es nach seinen Worten wichtig und hilfreich, einen Arzt speziell für Pflegeeinrichtungen im Unternehmen zu haben, der direkt vor Ort und damit schnell Hilfe bieten könne und manche überflüssige Krankenhausfahrten zu vermeiden helfe. Diese sei nicht nur aufwändig und teuer, sondern bedeute auch Stress für die Patienten.

Eine umfassende Veranstaltung somit zu einem immer wichtiger werdenden Thema in unserer Gesellschaft, in der sich die Podiumsrunde genügend Zeit nahm, auf Sorgen und Anliegen der überwiegend älteren Menschen im Publikum einzugehen.

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