Konzept zur Regelung von Besuchs- & Außenkontakten

in den Itertalklinik Seniorenzentren [gültig ab 1. Juli 2020]

Die COVID19-Pandemie stellt für alle öffentlichen und privaten Bereiche eine bisher noch nicht da gewesene Herausforderung dar. Wir setzen alles daran, unsere Bewohner als auch die Mitarbeiter vor einer COVID19-Erkrankung zu bewahren. Unter Einsatz all unserer Kräfte setzen wir alle Empfehlungen und Vorgaben seitens der Politik und Wissenschaft zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter um und stehen dazu im engen Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt sowie der WTG-Behörde. Bis zum heutigen Tag sind unsere Einrichtungen von einem größeren COVID19-Ausbruch verschont geblieben. Mit unserem Besuchskonzept wollen wir die Sicherheit unserer Bewohner, Mitarbeiter und Besucher weiterhin sicherstellen.

1. Gemeinsam Hygienemaßnahmen umsetzten

In unseren Einrichtungen leben Menschen mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern – nicht jeder Bewohner ist in der Lage, die Hygieneregelungen einzuhalten und ist dabei auf die Mithilfe bzw. komplette Übernahme vom Pflege- und Betreuungspersonal angewiesen. Bewohner mit kognitiven Einschränkungen verstehen teilweise die komplexen Sachverhalte nicht und müssen vor einer Überforderung und möglichen Ansteckung mit COVID19 geschützt werden. Sie als Besucher sind ein wichtiger Baustein in der Sicherstellung des Infektionsschutzes und sollen durch dieses Besuchskonzept bestmöglich zu der Einhaltung der Hygienemaßnahmen beitragen.

2. Besuche auf dem Bewohnerzimmer

Der Besuch kann ab dem 01.07.2020 wieder im Bewohnerzimmer stattfinden und wird nicht mehr vom Personal der jeweiligen Einrichtung begleitet. Ziel ist es, das die Privatsphäre des Bewohners berücksichtigt wird und persönliche Gespräche möglich sind. Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygienerichtlinien trägt der Bewohner und der Besucher selbst. Wie bereits in den vergangenen Wochen praktiziert, können wir den Bewohnern sowie den Angehörigen weitere Kontaktmöglichkeiten bieten sofern ein Besuch in der Einrichtung nicht möglich ist. Wir haben 3 Smartphones angeschafft umso mittels Videotelefonie den Kontakt zwischen Bewohnern und ihren Angehörigen zu ermöglichen.

2. Therapeuten, Ärzte, medizinische Fußpflege, Logopäden, Ehrenamtlern, Friseure...

Unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen ist der Zugang zur Einrichtung zu ermöglichen. Jeder Besucher ist verpflichtet ein Besuchsformular ausfüllen und Fragen zum gesundheitlichen Zustand beantworten. Behandlungen erfolgen ausschließlich auf dem jeweiligen Bewohnerzimmer.

3. Was muss bei den Besuchen von Angehörigen beachtet werden

Die Besuche in stationären Pflegeinrichtungen sind entsprechend der Coronaschutzverordnung vom 19.06.2020 wieder erlaubt. Um einen koordinierten Ablauf der Besuche sicherzustellen, bitten wir Sie um vorherige Anmeldung der Besuche soweit möglich. Besuchszeiten sind täglich in der Zeit von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr, im begründeten Fall auch außerhalb dieser Zeit. Die Besuche sind pro Tag auf 2 Besuche pro Bewohner beschränkt. Es dürfen maximal 2 Besucher zeitgleich den Bewohner besuchen. Sollte sich der Bewohner mit seinen Besuch außerhalb der Einrichtung treffen wollen, so dürfen max. 4 Personen zeitgleich den Besuch begleiten.

4. Betreten der Einrichtung

Jeder Besucher wird beim Betreten der Einrichtung durch vom Empfang bzw. Pflegemitarbeiter eingewiesen.  

1.    Hände desinfizieren
2.    Besuchsregister ausfüllen (Datum, Uhrzeit, Name, Name des besuchten Bewohners)
3.    Kurzscreening (Fragen nach dem Gesundheitszustand beantworten)
4.    Lesen und Unterschreiben der aktuellen Hygieneregeln
5.    Schutzausrüstung Mund-Nasenschutz (bitte mitbringen)
6.    Abstand halten (mind. 1,5 m)

Sofern Bewohner und Besucher während des Besuchs durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher und hinterher eine gründliche Händedesinfektion durchführen, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich.

6. Verlassen der Pflegeeinrichtung

Bewohnerinnen und Bewohner dürfen die Einrichtung alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten der Einrichtung verlassen. Dabei ist auf die Einhaltung der Hygienevorgaben zu achten. Das Verlassen der Einrichtung ist grundsätzlich bis zu 6 Stunden täglich ohne anschließende Quarantäne möglich.

7. Besucherräume

Innerhalb unserer Einrichtungen stehen Ihnen neben den Bewohnerzimmern auch unsere Besucherräume zur Verfügung.

-    Die Räume sind gut zu erreichen
-    Die Räume werden während der Besuchszeit und im Anschluss gelüftet
-    Desinfizierende Reinigung des Umfeldes nach dem Besuch

8. Wann dürfen Besuche nicht stattfinden

Der Besuch durch Personen mit COVID19-Symptomen bzw. Infektion ist nicht gestattet.

Bei allen Fragen zum Hygiene- und Infektionsschutz stehen Ihnen unsere Mitarbeiter zur Verfügung.

DANKE

für Ihren tollen Job!

Wir danken in diesen schweren Zeiten unserem gesamten Team,
das trotz des Corona-Virus Ruhe bewahrt und professionell seine Arbeit macht:

Dr. Christoph Kösters (Geschäftsführer)
Zeljko Turkalj
(Pflegedirektor)
Gabriele Schlenter
(Einrichtungsleitung Walheim)
Silvana Durissini (Einrichtungsleitung Kornelimünster)
Muhammet Kilic (Einrichtungsleitung Stolberg-Breinig)
Sandra Tittel (Einrichtungsleitung Stolberg-Mitte)
Dietmar Hammer (Einrichtungsleitung Simmerath)
Matthias Bonnie (Einrichtungsleitung Roetgen)
Tuncay Oguz (Einrichtungsleitung Weisweiler)

Itertalklinik Seniorenzentrum

in der Region zuhause

„Unsere Arbeit ist Hilfe zur Selbsthilfe“ – getreu dem Motto „So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig“.

So der Leitspruch von Itertalklinik Seniorenzentrum, einem der führenden Anbieter von Senioren-Wohnplätzen jeder Art in der StädteRegion Aachen.

Dr. med. Christoph M. Kösters, Geschäftsführer des Unternehmens, hatte beizeiten die Notwendigkeit von altersgerechten Häusern im Aachener Süden und in der Region erkannt, die Seniorinnen und Senioren in unserer älter werdenden Gesellschaft einen angenehmen und würdevollen Lebensabend ermöglichen.

Wie alles begann

Es war 1997, als in Walheim der erste Standort in Betrieb genommen wurde – mit bereits 113 vollstationären Pflegeplätzen und 47 Wohnungen in verschiedenen Größen als Wohnform „Betreutes Wohnen“. Die Bewohner führen hier ein weitgehend selbständiges Leben und können sich selbst verpflegen – müssen es aber nicht. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Mahlzeiten gemeinsam mit den Bewohnern anderer Abteilungen einzunehmen. Die Integration in das Programmangebot ist in allen Häusern jederzeit gegeben, medizinische Pflege – falls erforderlich – inbegriffen. Der zentrale Notruf ist Bestandteil der Vereinbarungen. Als dritte Form der Betreuung gibt es die Tagespflegeplätze, wichtig für Angehörige, die ihre Verwandten tageweise gut untergebracht wissen wollen.

Weitere Entwicklung

Kurze Zeit später folgten die Häuser in Roetgen, die dieser Tage zusammengeführt und großzügig erweitert werden – auch mit für die ältere Generation neuen Formen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Die Erweiterung des Unternehmens gelang dann mit dem Neubau in Kornelimünster – ein helles, freundlich anmutendes Gebäude mit großen Glasflächen; es folgte der Schritt nach Stolberg, wo in der Rathausstraße ein Haus übernommen wurde („Stolberg-Mitte“). Weitere Aktivitäten: Im Jahr 2017 wurde ein neues Haus in Breinig eröffnet – mit hochmodernen Angeboten in den Bereichen stationäre Pflege, Betreutes Wohnen und Tagespflege; Gleiches gilt für das Rathaus-Carré im Herzen der Stolberger Altstadt, wo das ehemalige Victor-Kaufhaus zu komfortablen Nutzungsformen umgebaut wurde, die ausschließlich der Wohnform Betreutes Wohnen vorbehalten sind. Ende 2016 wurde zudem der Standort Simmerath mit 80 Pflegeplätzen und 22 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen in das Unternehmen integriert.
Der neueste Standort wurde im Frühjahr 2019 eröffnet: Eschweiler-Weisweiler. Ein hochmoderner Gebäude-Komplex („Weisweiler Neue Mitte“) mit 80 Pflegeplätzen, 54 Wohnungen (Betreutes Wohnen) und 15 Tagespflegeplätzen.

Bewährtes pflegen und bewahren

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, allesamt hochqualifiziert in der Altenpflege, betreuen die Bewohnerinnen und Bewohner aller Häuser rund um die Uhr unter Einhaltung der gesetzlich vorgegeben Normen und Standards; das feste, wöchentlich wechselnde Unterhaltungs- und Beschäftigungsprogramm bietet zahlreiche Möglichkeiten der Abwechslung, die allseits gern genutzt werden. Nicht zuletzt ein gewichtiges Argument für die Akzeptanz und Beliebtheit der Häuser unter dem Dach der Marke Itertalklinik Seniorenzentrum.

Wahre Helden gesucht!

  • Altenpfleger/in
  • Krankenpfleger/in
  • Pflegefachkraft
  • Pflegehilfskraft

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