Lockerung der Zugangsbeschränkungen

in den Itertalklinik Seniorenzentren [Auszug – gültig ab 9. Mai 2020]

(1) Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren und Patienten, Bewohner und Personal zu schützen. Hierbei sind insbesondere die Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu beachten.

(2) In Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sind keine Besuche zulässig, die nicht

1. der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen,
2. aus Rechtsgründen (insbesondere zwingende Angelegenheiten im Zusammenhang mit einer rechtlichen Betreuung) erforderlich sind oder
3. nach Maßgaben der jeweiligen Einrichtungsleitung unter den Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts entsprechenden Hygienevorgaben zugelassen werden; dabei sollen insbesondere medizinisch oder ethisch-sozial gebotene Besuche ermöglicht werden (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

(3) Besuche in vollstationären Einrichtungen der Pflege und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnlichen Einrichtungen müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts organisiert und durchgeführt werden. Hierzu muss seitens der Einrichtung insbesondere sichergestellt sein, dass

1. die Besuche auf maximal einen Besuch pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen beschränkt sind,
2. bei den Besuchern ein Kurzscreening durchgeführt wird (Erkältungssymptome, COVID-19 Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Risikopersonen),
3. die Besucher mindestens durch Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Schutzausrüstung, Nieshygiene, Abstandsgebot usw.) informiert und diese eingehalten werden,
4. die Besucher sich vor und nach dem Besuchskontakt die Hände waschen und desinfizieren,
5. die Besucher während des Besuchs einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur besuchten Person einhalten; ist die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen oder ethisch-sozialen Gründen nicht möglich, kann die Einrichtungsleitung zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen anordnen,
6. die Besuche in besonderen Besucherbereichen außerhalb oder innerhalb des Gebäudes stattfinden, in denen ein Kontakt der Besucher mit den übrigen Bewohnern vermieden wird; ausnahmsweise ist ein Besuch auf einem Bewohnerzimmer möglich, wenn in der Einrichtung kein besonderer Besucherbereich eingerichtet werden kann oder wenn dies aus ethisch-sozialen oder medizinischen Gründen geboten ist; in Pflegeeinrichtungen dürfen Besuche auf den Zimmern der Bewohner nur durch jeweils eine Person erfolgen; in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sind Besuche auf den Einzelzimmern grundsätzlich alternativ zu Besuchen in besonderen Besucherbereichen zulässig,
7. ein Besuchsregister geführt wird, in dem der Name des Besuchers, das Datum und die Uhrzeiten des Besuchs sowie der besuchte Bewohner erfasst werden, und
8. Besuche unterbleiben, wenn und soweit in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine COVID-19-Infektion festgestellt wurde. Die Einrichtungsleitung kann eine zeitliche Begrenzung der Besuche (z.B. auf maximal zwei Stunden) sowie im Einzelfall eine Begleitung der Besuche durch Beschäftigte der Einrichtung oder dort ehrenamtlich tätige Dritte vorgeben. Erfolgt der Besuch in einem gesonderten Besucherbereich, bei dem ein infektionsgefährdender Kontakt zwischen besuchenden und besuchten Personen baulich ausgeschlossen ist, kann auf eine persönliche Schutzkleidung nach Satz 2 Nummer 3 und die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden.

(4) Neben den Besuchen nach Absatz 3 sollen die Einrichtungen Dienstleistern zur medizinisch- pflegerischen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung (Friseure, Fußpflege) unter strengen Hygienevorgaben einen Zugang zu den Einrichtungen ermöglichen.

(5) Zur Umsetzung der Vorgaben nach Absatz 3 haben die Einrichtungen unter Berücksichtigung der einrichtungsbezogenen Rahmenbedingungen ein Besuchskonzept unter Darstellung der vorgesehenen Hygienemaßnahmen zu erstellen. Hierbei ist dem Beirat der Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtung die Gelegenheit zur Mitwirkung zu geben. Es ist ferner mit den Bewohnern und deren Angehörigen zu kommunizieren. Auf Basis des Konzeptes kann die Einrichtungsleitung über die Regelungen des Absatzes 3 hinausgehende Besuche zulassen, wenn besondere Gründe vorliegen, die dies unter Beachtung des Absatzes 1 ermöglichen. Das Konzept ist der nach dem Wohn- und Teilhabegesetz zuständigen Behörde spätestens bis zum 26. Mai 2020 zur Kenntnis zu geben.

(6) Hält die Einrichtungsleitung eine Umsetzung der Regelungen der Absätze 3 bis 5 aus Gründen des Infektionsschutzes nicht für möglich und beabsichtigt deshalb, Besuche nach § 19 Absatz 2 des Wohn- und Teilhabegesetzes zu untersagen, so muss sie dies vorab der nach dem Wohn- und Teilhabegesetz zuständigen Behörde anzeigen und jeweils nach Ablauf von zwei Wochen die Gründe hierfür erneut darlegen. Die zuständige Behörde kann eine Durchführung der Besuchsregelung nach den Absätzen 3 bis 5 gemäß § 15 Absatz 2 des Wohn- und Teilhabegesetzes anordnen.

(7) Bewohner und Patienten der in Absatz 1 genannten Einrichtungen dürfen diese alleine oder mit Bewohnern, Patienten oder Beschäftigten derselben Einrichtung verlassen, wenn sie dabei auf die gebotene Kontaktvermeidung zu anderen Personen achten. Bewohner von Pflegeeinrichtungen können die Einrichtung auch in Begleitung von Personen, die Besuche nach Absatz 3 vornehmen dürfen, kurzfristig und unter Vermeidung ungeschützter Kontakte mit Dritten verlassen. Bewohner von Wohnformen der Eingliederungshilfe können die Einrichtung grundsätzlich bei Beachtung der allgemeinen Infektionsschutzstandards ohne Einschränkung verlassen; die Einrichtungsleitungen können im Ausnahmefall besondere Infektionsschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Verlassen der Einrichtung anordnen, wenn in dem Wohnangebot außergewöhnliche Infektionsrisiken bestehen oder eine besondere Vulnerabilität der anderen dort lebenden Menschen dies erfordert.

(8) Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Bewohner, Patienten und Besucher müssen geschlossen werden. Sie können allerdings als besondere Besucherbereiche nach Absatz 3 Satz 2 Nummer 6 ausgestaltet werden. Ausnahmsweise darf die Einrichtungsleitung den Betrieb von Kantinen und Cafeterien für die Beschäftigten der Einrichtung und von Speisesälen für die notwendige Versorgung von Patienten und Bewohnern aufrechterhalten; dabei sind die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) zu treffen.

(9) Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen wie beispielsweise Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen sind in den Einrichtungen nach Absatz 1 untersagt.

DANKE

für Ihren tollen Job!

Wir danken in diesen schweren Zeiten unserem gesamten Team,
das trotz des Corona-Virus Ruhe bewahrt und professionell seine Arbeit macht:

Dr. Christoph Kösters (Geschäftsführer)
Zeljko Turkalj
(Pflegedirektor)
Gabriele Schlenter
(Einrichtungsleitung Walheim)
Silvana Durissini (Einrichtungsleitung Kornelimünster)
Muhammet Kilic (Einrichtungsleitung Stolberg-Breinig)
Sandra Tittel (Einrichtungsleitung Stolberg-Mitte)
Dietmar Hammer (Einrichtungsleitung Simmerath)
Matthias Bonnie (Einrichtungsleitung Roetgen)
Tuncay Oguz (Einrichtungsleitung Weisweiler)

Unseren Bewohnern eine Freude machen...

Wollen Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Seniorenzentren angesichts der augenblicklichen, drastischen Zugangsbeschränkungen unserer Häuser eine Freude machen? Sie durchleben in diesen Tagen eine schwere Zeit. Trotz der stark eingeschränkten persönlichen Kontakte wollen wir den sozialen Aspekt weiter aufrecht halten.

Unser Vorschlag dazu:

Hinterlassen Sie unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein paar freundliche Zeilen, oder bitten Sie Ihre Kinder, ein paar schöne Bilder zu malen. Sie werden unseren Senioren gewiss eine große Freude bereiten, denn sie freuen sich über liebe, aufmunternde Briefe, über Brieffreundschaften und Bilder!

Per E-Mail an: info@itertalklinik-seniorenzentrum.de

Postalisch an die Itertalklinik Seniorenzentren:
52076 Aachen-Walheim · Auf der Kier 9b
52076 Aachen-Kornelimünster · Münsterstraße 30
52223 Stolberg-Breinig · Alt Breinig 110
52222 Stolberg · Rathausstraße 79
52152 Simmerath · Rathausplatz 3 - 13
52159 Roetgen · Jennepeterstraße 39
52249 Eschweiler-Weisweiler · Lindenallee 15 - 17

Itertalklinik Seniorenzentrum

in der Region zuhause

„Unsere Arbeit ist Hilfe zur Selbsthilfe“ – getreu dem Motto „So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig“.

So der Leitspruch von Itertalklinik Seniorenzentrum, einem der führenden Anbieter von Senioren-Wohnplätzen jeder Art in der StädteRegion Aachen.

Dr. med. Christoph M. Kösters, Geschäftsführer des Unternehmens, hatte beizeiten die Notwendigkeit von altersgerechten Häusern im Aachener Süden und in der Region erkannt, die Seniorinnen und Senioren in unserer älter werdenden Gesellschaft einen angenehmen und würdevollen Lebensabend ermöglichen.

Wie alles begann

Es war 1997, als in Walheim der erste Standort in Betrieb genommen wurde – mit bereits 113 vollstationären Pflegeplätzen und 47 Wohnungen in verschiedenen Größen als Wohnform „Betreutes Wohnen“. Die Bewohner führen hier ein weitgehend selbständiges Leben und können sich selbst verpflegen – müssen es aber nicht. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Mahlzeiten gemeinsam mit den Bewohnern anderer Abteilungen einzunehmen. Die Integration in das Programmangebot ist in allen Häusern jederzeit gegeben, medizinische Pflege – falls erforderlich – inbegriffen. Der zentrale Notruf ist Bestandteil der Vereinbarungen. Als dritte Form der Betreuung gibt es die Tagespflegeplätze, wichtig für Angehörige, die ihre Verwandten tageweise gut untergebracht wissen wollen.

Weitere Entwicklung

Kurze Zeit später folgten die Häuser in Roetgen, die dieser Tage zusammengeführt und großzügig erweitert werden – auch mit für die ältere Generation neuen Formen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Die Erweiterung des Unternehmens gelang dann mit dem Neubau in Kornelimünster – ein helles, freundlich anmutendes Gebäude mit großen Glasflächen; es folgte der Schritt nach Stolberg, wo in der Rathausstraße ein Haus übernommen wurde („Stolberg-Mitte“). Weitere Aktivitäten: Im Jahr 2017 wurde ein neues Haus in Breinig eröffnet – mit hochmodernen Angeboten in den Bereichen stationäre Pflege, Betreutes Wohnen und Tagespflege; Gleiches gilt für das Rathaus-Carré im Herzen der Stolberger Altstadt, wo das ehemalige Victor-Kaufhaus zu komfortablen Nutzungsformen umgebaut wurde, die ausschließlich der Wohnform Betreutes Wohnen vorbehalten sind. Ende 2016 wurde zudem der Standort Simmerath mit 80 Pflegeplätzen und 22 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen in das Unternehmen integriert.
Der neueste Standort wurde im Frühjahr 2019 eröffnet: Eschweiler-Weisweiler. Ein hochmoderner Gebäude-Komplex („Weisweiler Neue Mitte“) mit 80 Pflegeplätzen, 54 Wohnungen (Betreutes Wohnen) und 15 Tagespflegeplätzen.

Bewährtes pflegen und bewahren

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, allesamt hochqualifiziert in der Altenpflege, betreuen die Bewohnerinnen und Bewohner aller Häuser rund um die Uhr unter Einhaltung der gesetzlich vorgegeben Normen und Standards; das feste, wöchentlich wechselnde Unterhaltungs- und Beschäftigungsprogramm bietet zahlreiche Möglichkeiten der Abwechslung, die allseits gern genutzt werden. Nicht zuletzt ein gewichtiges Argument für die Akzeptanz und Beliebtheit der Häuser unter dem Dach der Marke Itertalklinik Seniorenzentrum.

Wahre Helden gesucht!

  • Altenpfleger/in
  • Krankenpfleger/in
  • Pflegefachkraft
  • Pflegehilfskraft

Aktuelles aus unseren Häusern

02 Jun 2020
2020-06-02 17:07
Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen wieder möglich ...

2020-06-02 17:07
12 Mai 2020
2020-05-12 17:06
„Pflege ist eine anspruchsvolle Aufgabe“

Wir ehren zum Tag der Pflege das Andenken an die Pflege-Pionierin Florence Nightingale ...

2020-05-12 17:06
11 Mai 2020
2020-05-11 15:33
Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden ...

2020-05-11 15:33
30 Apr 2020
2020-04-30 18:01
Teams brauchen Rückhalt und Unterstützung

Aktiv gegen psychische Belastungen in der Krise ...

2020-04-30 18:01
27 Apr 2020
2020-04-27 18:43
Videotelefonate für Bewohner: Bei Anruf Liebe, Vertrautheit und ganz viel Gefühle

Gemeinsam mit der Telekom verbinden wir Bewohner und Angehörige ab sofort per Bild und Sprache ...

2020-04-27 18:43
22 Apr 2020
2020-04-22 15:58
Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung ...

 

2020-04-22 15:58
Copyright 2020 Itertalklinik Seniorenzentrum